Was in München mit der Schrannenhalle nie funktioniert hat, läuft in Lissabon bestens. Und das gleich zweimal.

Man nehme eine schöne Markthalle, stelle Sitzgelegenheiten in die Mitte, baue Restaurants drum herum: Fertig ist der Gastrotempel, auf den sich alle einigen können. Sushi oder Burger, portugiesische Spezialitäten, Vier-Gänge-Gourmet-Menü, Steak und Fisch, Eis und Schokotarte… die Stände entlang zu schlendern ist Food-Porn-Fest fürs Auge. Familien kommen zum Abendessen her, Hipster vor dem Ausgehen, Touristen nach dem Strandbesuch.

Der schickere der beiden Märkte ist der Mercado de Campo de Ourique.

markt3

Öfter bin ich im Time Out, der Markthalle bei Cais do Sodre, fußläufig von meiner Wohnung. Weil er direkt am Bahnhof liegt, eignet er sich auch gut für einen Abstecher nach dem Strandbesuch:

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In den Märkten ist abends viel los, reservieren lässt sich nicht und die Platzsuche ist ein Glücksspiel. Eines, das meistens gut ausgeht. So einfach kann’s mit Markthallen also laufen.

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